Schöneberger Osten gegen den Bezirkstrend

27.04.2009: In den Stimmbezirken des Abteilungsgebiets dominiert das "Nein"

  

Die Beteiligung am Volksentscheid war in Tempelhof-Schöneberg mit 33,6% überdurchschnittlich, aber immer noch schlecht. Von den 77.375 Stimmen im Bezirk entfielen auf "Ja" 60,9% und auf "Nein" 38,9%; 0,2% waren ungültig.

Im Abteilungsgebiet, dem Schöneberger Osten, verlief die Abstimmung beinahe umgekehrt. Hier stimmten 57,1% mit "Nein", auf "Ja" entfielen 42,8%.

Insgesamt konnte "ProReli" nur vier von achtzehn Stimmbezirken für sich entscheiden. Dies waren nach Wahllokalen die Lindenhof-Schule, der Seniorenclub am Mühlenberg, die Kita Ebersstraße und das Gesundheitshaus Erfurter Straße.

Die Stimmbezirksergebnisse der einzelnen Stimmbezirke finden Sie detailliert und zum Download am Ende dieser Seite.

Die größte Zustimmung erhielt "ProReli" im Lindenhof. Hier waren 63,2% "Ja"-Stimmen zu verzeichnen. Die deutlichste Ablehnung erfuhr der zur Abstimmung gestellte Gesetzentwurf auf der Schöneberger Insel. In den dortigen Stimmbezirken waren durch die Bank mehr als 60% "Nein"-Stimmen zusammengekommen. Spitzenreiter war der Stimmbezirk 926 im Abstimmungslokal Havelland-Schule mit 67,9 "Nein"-Stimmen..

Auch in den beiden Wahllokalen des Schöneberg Nordens (Neumark-Schule) wurde zu über 60% mit "Nein" gestimmt. In den vier Wahllokalen in der Pallasstraße bewegten sich die "Nein"-Stimmen-Anteile zwischen 54 und 62%.

(Zahlen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

Zugehörige Dateien:
Übersicht über die Stimmbezirksergebnisse (Wahllokalergebnisse)Download (32 kb)
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