Müller: Willy-Brandt-Ausstellung in Schöneberg belassen
23.08.2009: Als "abwegige Idee" hat der Berliner SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller den Plan bezeichnet, die Willy-Brandt-Ausstellung aus dem Rathaus Schöneberg in andere Räumlichkeiten zu verlegen.
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Michael Müller - SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender |
"Das politische Wirken Willy Brandts in Berlin ist untrennbar verbunden mit der Geschichte des Rathauses - hier hat er seine großen Reden gehalten und Staatsgäste empfangen, von hier aus wurde das berühmte Zitat Kennedys in die Welt gesendet", so Müller.
Wenn jetzt Bernd Neumann und die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung den Umzug planen, müssen sie sich also nicht wundern, wenn ihnen parteiübergreifend Widerstand entgegen schlägt, erklärte der Berliner SPD-Vorsoiitzende. "Wer sich nur an Besucherströmen orientiert, trifft eine im höchsten Maße unhistorische und technokratische Entscheidung."
Müller: "Die Pläne, die Ausstellung zu beleben und zu modernisieren sind dagegen richtig und gut. Zu klären ist deshalb, wie diese Ideen im Rathaus Schöneberg umgesetzt werden können. Das ist der einzig gangbare Weg."







