Befragung von Friedhofs-Besuchern

14.11.2007: Bezirksamt stellte Ergebnisse vor

  
 

Friedhof Eythstraße, Lindenhof

Ende November sind mit dem Volkstrauertag (staatlich) und dem Ewigkeitssonntag (evangelisch) zwei Anlässe, an denen viele Berlinerinnen und Berliner ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken. Verbunden ist dies traditionell mit einem Friedhofsbesuch und der Winterpflege für die Grabstellen.

Nichts befremdet die Friedhofs-Besucher mehr, als wenn der Friedhof einen verwahrlosten, ungepflegten oder gar unwürdigen Eindruck macht.

Das Bezirksamt wollte es daher genau wissen. Vom 1. April 2007 bis 30. April 2007 hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg in Zusammenarbeit mit der Trias (Gesellschaft für Arbeit, Gesundheit, Soziales mbH (Projekt Bürgermarktplatz) eine Befragung zu den für Bestattungen geöffneten bezirklichen Friedhöfen Stubenrauchstraße, Eythstraße und Heidefriedhof durchgeführt.

"Mit der Bürgerbefragung wollten wir ermitteln, welchen Eindruck die Friedhofsbesucherinnen und -besucher von den Friedhöfen haben, was Ihnen gefällt, aber auch, welche Wünsche und Bedürfnisse sie haben", so der für Natur und Umwelt zuständige Bezirksstadtrat Oliver Schworck.

Insgesamt 273 Friedhofsbesucherinnen und Friedhofsbesucher haben an der Umfrage teilgenommen und konnten ihre Antworten bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Friedhöfe und Gewerbetreibende wie Bestatter, Friedhofsgärtner und Steinmetzwerkstätten abgeben.

"Neben dem gärtnerischen Zustand und der Sauberkeit waren die Besucherinnen und Besucher auch mit der Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung zufrieden", so Oliver Schworck.

49% der Besucherinnen und Besucher fühlten sich "gut" und weitere 43% "sehr gut" von der Friedhofsverwaltung betreut. Auch der gärtnerische Zustand der Friedhöfe wurde von 48% als "gut" und von weiteren 43% als "sehr gut" bewertet. Die Sauberkeit wurde mit 55 % als "gut" und von 31 % der Besucherinnen und Besuchern als "sehr gut" bilanziert.

Im Bereich der freien Antworten wurde von den Besucherinnen und Besuchern angemerkt, dass z.B. mehr Sitzmöglichkeiten vorgehalten werden könnten, die Rodung von Nadelgehölzen und Hecken sowie der Zustand der Toiletten teilweise als nicht optimal empfunden wurde.

"Insgesamt werden die Ergebnisse dazu beitragen, dass der Service auf den bezirklichen Friedhöfen optimiert wird", erklärt Bezirksstadtrat Schworck.

Die einzelnen Ergebnisse können auch im Internet eingesehen werden.

www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/natur/friedhof.html

Text: Eigen und Pressemitteilung BA TS

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