SPD gegen Rotlichtviertel an der Potsdamer Straße
01.12.2007: Kreisvorstand fordert Text-Bebauungsplan
Die SPD Abteilung Schöneberg fürchtet, in der aktuellen Debatte um den Straßenstrich rund um die Potsdamer und Kurfürstenstraße könnte eine darüber hinaus gehende Gefahr übersehen werden.
An der Potsdamer Straße und ihren Nebenstraßen stehen sowohl in Tiergarten als auch in Schöneberg diverse Gewerberäume und Büroetagen leer, darunter auch ein ehemaliges Hotel. Diese Räume könnten mit geringem Aufwand in weitere Laufhäuser oder Bordells verwandelt werden. Dies ist wie beim Wegert-Haus in den meisten Fällen planungsrechtlich grundsätzlich zulässig. Sollte der Antrag für das Laufhaus im LSD genehmigt werden müssen - Stadtrat Krömer (CDU) entscheidet nach dem 7 Dezember - so würde das Versagen einer Genehmigung für weitere Betriebe dieser Art völlig unmöglich.
Die SPD Abteilung Schöneberg fordert daher, dass ein sogenannter Textbebauungsplan über die vorliegenden Bebauungspläne gelegt wird, der diese Nutzungen ausschließt. Der SPD Kreisverband Tempelhof-Schöneberg hat sich diesen Antrag zu eigen gemacht und fordert die SPD-Fraktion in der BVV auf, auf einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss hinzuwirken.
In dem Beschluss wird gleichzeitig darauf hingewiesen, dass dies nur in enger Kooperation mit dem Bezirk Mitte, in dem Tiergarten liegt, möglich ist.







