Stele zum Gedenken an Eduard Bernstein

19.12.2007: SPD würdigt wichtige Figur der Partei-Geschichte auf dem Ersten Städtischen Friedhof Schöneberg, Eisackstraße

Am 18. Januar jährte sich Eduard Bernsteins Tod zum 75. Mal.

  
 

Gedenk-Stele für Eduard Bernstein

Bernstein war kurz gefasst:

  • Stadtverordneter und Stadtrat in Schöneberg
  • Mitglied des Deutschen Reichstages
  • Mitverfasser der Programme von Gotha, Erfurt und Görlitz
  • Redakteur der Zeitung "Sozialdemokrat"

Weniger kurz gefasst war Bernstein der Initiator einer der für die deutsche Sozialdemokratie wesentlichen theoretischen Debatten zum Demokratischen Sozialismus, bekannt als Revisionismusstreit. Details zu Bernsteins Leben und Hauptthesen sind unten auf dieser Seite als pdf-Dokument herunterladbar.

Bislang "schmückte" sein Grab eine Namensplatte wie es sie zu hunderten auf dem Ersten Städtischen Friedhof Schöneberg gibt. Dazu ein kleines Blechschild "Eduard Bernstein - Schriftsteller". Da Bernstein doch wohl mehr mit Karl Marx als mit Karl May zu tun hatte, ärgerten sich viele über das lieblose Grab und das dümmliche Schildchen.

  
 

Michael Müller und Hubertus Heil während der Gedenkstunde

Einige aus der Mitte der Berliner SPD ergriffen jetzt endlich die Initiative und brachten mit Hilfe der Bundes-SPD das Geld auf, in Form einer Stele eine würdigere Grabstätte zu gestalten.

Heute morgen übergaben SPD Generalsekretär Hubertus Heil und er SPD Landesvorsitzende Michael Müller im Rahmen einer kleinen Gedenkstunde die Stele der Öffentlichkeit.

Zugehörige Dateien:
Rede Manfred Rexins anlässlich des 70. Todestages am 18.12.2002.Download (37 kb)
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