Baustelle: Park auf dem Gleisdreieck
06.08.2010: Zugänglichkeit muss gewährleistet werden
Die Bauarbeiten haben begonnen und die letzten Planungen sind in der Diskussion. Für die Bewohner von Schöneberg und Tempelhofer wird es bald eine weitere attraktive Grünfläche geben. Nicht nur für den Schöneberger Norden zwischen Yorck- und Bülowstraße – auch weit darüber hinaus soll das Gelände gut erreichbar sein.
Der neue Park wird mit Bus, S- & U-Bahn gut erreichbar sein: mit der S 1 von Julius-Leber-Brücke und Schöneberg, mit der S 2 von Südkreuz und Papestraße, mit der U 7 von Kleistpark und Eisenacher Straße, mit der U 2 von Nollendorf- und Wittenbergplatz sowie mit der U 1. Aber auch mit dem M 19'er Bus und mit anderen Bussen, die auf der Potsdamer Straße halten (z.B. Ecke Goeben- und Bülowstraße).
Wenn alles gut geht. Noch müssen wir uns für eine problemlose Zugänglichkeit engagieren: für die Anwohner, die benachbarten Kieze und diejenigen, die ein paar Stationen oder Minuten mit dem Fahrrad brauchen. In der Diskussion sind besonders die Zugänge von Süden her an der Yorckstraße, die für Schöneberg so wichtig sind: Wird es Wege über die alten Bahnbrücken auf das Gelände geben? Gibt es eine gute Fahrradverbindung über den so genannten Flaschenhals in Richtung Monumentenstraße und Südkreuz? Wird es einen bequemen Zugang von der Bautzener- und Katzlerstraße geben? Gibt es einen Zugang direkt am Bahnhof der S 1?
Damit verbunden sind auch die Fragen der Bebauung auf beiden Seiten der Yorckstraße. Werden die geplanten Gebäude die Wege in und aus dem Park offen lassen oder versperren? Werden die Wege in und aus dem Park breit und bequem genug sein?
Wir werden uns in diesem Sinne für einen gut zugänglichen Park einsetzen müssen. Das Parkgelände zählt überwiegend zum Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain. Wir werden gegenüber unserem Bezirk Tempelhof-Schöneberg darauf drängen müssen, dass er unsere Anliegen und Interessen nachdrücklich vertritt. Und sich für einen Park einsetzt, der alle Bürgerinnen und Bürger immer wieder zum Verweilen einlädt.
von Bernhard Jirku







