Frauen in Schöneberg

Sozialdemokratische Frauenpolitik hat schon eine sehr lange Tradition. Und auch wir Schöneberger Frauen stehen für politische Ziele, die nach unserer Meinung schon längst hätten erreicht werden müssen.


  
Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit – und das gesetzlich garantiert. Es kann nicht sein, dass Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen, bei gleichwertiger Tätigkeit sind es 13 Prozent. Wir fordern gerechte Ausbildungs- und Karrierechancen für Frauen – die „gläserne Decke“ in den Unternehmenshierarchien behindert immer noch den beruflichen Aufstieg von Frauen. Wir fordern eine gute Vereinbarung von Familie und Beruf – hier bedarf es einer angepassten und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung. Wir fordern … noch vieles mehr.

All diese Ziele sind auch Ziele der SPD auf Landes- und Bundesebene. Aber was bedeutet das für unsere konkrete politische Arbeit vor Ort? Zunächst treffen wir uns einmal monatlich zu unserem Frauen-Stammtisch (siehe Termine). Wir haben festgestellt, dass diese Treffen eine gute Gelegenheit für interessierte Frauen mit und ohne Parteibuch sind, um mit der Politik „warm zu werden“ und sich kennen zu lernen. Rund ein Drittel der SPD-Mitglieder sind weiblich – für unseren Geschmack sind das viel zu wenige. Wir freuen uns sehr über neue Gesichter!

Bei einem unserer Stammtische haben wir besprochen, dass die Sprache von Männern und Frauen in der Politik recht unterschiedlich ist. Frauen sind oft zurückhaltender, wollen „nicht auftrumpfen“ und bereits Gesagtes nicht wiederholen. Daraufhin wurde durch die Friedrich-Ebert-Stiftung ein Rhetorik-Seminar initiiert, dass auch seine Fortführung finden wird.

  

Natürlich unterstützen wir auch unseren Abgeordneten Lars Oberg in seinem Wahlkampf. Auftakt war dazu eine Foto-Aktion zum Internationalen Frauentag. 700 Rosen verteilten wir zum 100. Internationalen Frauentag am 8. März auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz. Dabei haben wir zahlreiche tolle Fotos von Unterstützerinnen und Lars Oberg geschossen.

Ergebnis dieser Aktion ist unsere „Unterstützerin“-Postkarte, die wir gerade in den Druck gegeben haben. Auf ihr lässt sich dann auch noch einmal nachlesen, warum wir Lars Oberg in seinem Wahlkampf zur Seite stehen ...


  
... aus diesen Fotos ist nun unsere Unterstützerinnen-Karte entstanden, die wir in ganz Schöneberg verteilen werden. Warum wir uns für Lars einsetzen und ihn unterstützen? Weil ...
... er sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern stark macht und sie täglich lebt.
... er als wissenschaftspolitischer Sprecher die Chancengleichheit in Forschung und Lehrer erfolgreich durchsetzt.
... er sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzt, konkret durch den Ausbau von Kita-Plätzen und den Erhalt aller Grundschulen im Kiez.
Kurz: Jede Stimme für Lars ist eine Stimme für uns Frauen!


  
Zum Start der Frauen-Fußball-WM am 26. Juni 2011 organisierten die Schöneberger SPD-Frauen ein großes Public-Viewing im Kulturfleck in der Ebersstraße 89. Mit dem 2:1 der deutschen Equipe gegen Kanada und rund 250 Gästen wurde es ein toller Abend.



Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind und/oder Fragen haben, können Sie uns gerne eine E-Mail an spdschoeneberg@googlemail.com schreiben. Wenn Sie es möchten, rufen wir Sie auch gerne an.

Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit sich über Frauenpolitik zu informieren und sich zu engagieren. Viele Frauen sind in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen – kurz ASF – sehr aktiv. Sie ist ein wichtiger Teil der SPD. In Sitzungen der ASF, die es auf Kreis-, Landes- und Bundesebene gibt, wird ständig und beharrlich an der Verbesserung der Stellung der Frau in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gearbeitet.

  
 

Eva Högl und Olaf Scholz

Vorsitzende der Landes-ASF ist die SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl. Hier lohnt sich ein Blick auf die Homepage www.asf-berlin.de, auf der sich auch der aktuelle Newsletter befindet. Über die Aktivitäten der ASF Tempelhof-Schöneberg informiert gerne Marijke Höppner – sie ist unter der E-Mail info@marijke-hoeppner.de zu erreichen. Marijke ist auch für den Blog der ASF verantwortlich, in dem sich viele interessante Informationen über die politische Arbeit vor Ort nachlesen lassen.

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